Viele Menschen stellen sich aktuell dieselbe Frage:
Wie werde ich eigentlich noch gefunden, wenn Google immer öfter Antworten ausspielt und KI-Systeme wie ChatGPT Informationen zusammenfassen?
Früher war die Antwort einfach:
➡️ gute Keywords, gute Rankings, fertig.
Heute ist es komplexer – aber nicht komplizierter, wenn man versteht, wie moderne Suchsysteme denken. In diesem Artikel erklären wir dir verständlich, wie Google, KI-Systeme und Sprachmodelle wie ChatGPT Websites bewerten, warum manche Seiten zitiert werden und andere nicht – und was das konkret für deine Website bedeutet.
Um die Veränderungen zu verstehen, hilft ein kurzer Blick zurück.
Die klassische Google-Suche basierte vor allem auf:
Keywords
Backlinks
technischer Optimierung
Nutzerverhalten (Klicks, Verweildauer)
Websites wurden danach bewertet, wie gut sie zu einer Suchanfrage passen. Wer die richtigen Begriffe an den richtigen Stellen hatte, konnte gut ranken – selbst dann, wenn der Inhalt inhaltlich eher oberflächlich war.
Dieses System war lange erfolgreich, hatte aber einen großen Nachteil:
Es konnte Bedeutung und Qualität nur begrenzt erkennen.
Google hat in den letzten Jahren massiv in semantische Suche und KI investiert. Das Ziel ist klar: Nutzer:innen sollen bessere Antworten, nicht nur mehr Links bekommen.
Heute analysiert Google:
den thematischen Zusammenhang eines Textes
ob eine Frage vollständig beantwortet wird
ob Inhalte konsistent und logisch aufgebaut sind
ob eine Quelle vertrauenswürdig wirkt
Keywords sind dabei nicht verschwunden – sie sind aber nur noch ein Signal von vielen.
Mit den sogenannten AI Overviews geht Google einen weiteren Schritt. Statt Nutzer:innen auf mehrere Websites zu schicken, werden Informationen zusammengefasst und direkt angezeigt.
Wichtig zu verstehen:
Google erfindet diese Inhalte nicht
die Informationen stammen weiterhin von Websites
nur ausgewählte Quellen werden berücksichtigt
Das bedeutet:
Wenn deine Inhalte klar, strukturiert und verständlich sind, kannst du Teil dieser Antworten werden.
Wenn nicht, wirst du schlicht ignoriert.
ChatGPT, Gemini oder andere KI-Systeme funktionieren grundlegend anders als klassische Suchmaschinen.
Sie:
lesen Inhalte nicht seitenweise, sondern semantisch
extrahieren Aussagen
verknüpfen Wissen aus vielen Quellen
bevorzugen klare, eindeutige Formulierungen
KI sucht nicht nach Marketingtexten, sondern nach Antwortbausteinen.
Beispiel:
„WYMS ist eine Performance-Marketing-Agentur aus Großwenkheim bei Münnerstadt, spezialisiert auf Google Ads und Meta Ads.“
Solche Sätze sind für KI extrem wertvoll, weil sie:
eindeutig sind
Kontext liefern
leicht zitierbar sind
Ob eine Website von KI-Systemen genutzt wird, hängt weniger von ihrer Größe ab als von ihrer Klarheit.
KI bevorzugt Seiten, bei denen sofort erkennbar ist:
wer dahintersteht
welches Thema behandelt wird
warum diese Quelle relevant ist
unklare Positionierung
sehr allgemeine Aussagen
fehlender Absender
reine Werbetexte ohne Inhalt
fehlende Struktur
Kurz gesagt:
Wenn eine KI nicht versteht, wofür deine Website steht, kann sie sie nicht sinnvoll nutzen.
KI-Systeme versuchen, Websites ähnlich zu verstehen wie Menschen – nur konsequenter.
Sie suchen Antworten auf vier zentrale Fragen:
Unternehmen oder Einzelperson?
Agentur, Shop, Dienstleister?
Standort?
Welche Leistungen bietest du an?
Welche Probleme löst du?
Zielgruppe
Branche
regional oder überregional
Erfahrung
Expertise
nachvollziehbare Inhalte
Je schneller diese Fragen beantwortet werden, desto besser.
Ein häufiger Fehler:
Viele denken, man müsse mehr Texte schreiben, um von KI gefunden zu werden.
In Wahrheit ist entscheidend:
klare Überschriften
logisch aufgebaute Absätze
eindeutige Aussagen
Ein gut strukturierter 800-Wörter-Artikel kann für KI wertvoller sein als ein unklarer 3.000-Wörter-Text.
Ein wichtiger Punkt:
KI-Optimierung ersetzt SEO nicht – sie erweitert es.
Gute SEO-Grundlagen helfen KI-Systemen enorm:
saubere Seitenstruktur
klare Titel
verständliche Texte
konsistente Begriffe
Wer SEO richtig macht, ist automatisch besser für KI aufgestellt.
Falsch.
Man schreibt weiterhin für Menschen – nur klarer.
Ebenfalls falsch.
Websites bleiben die Grundlage jeder Antwort.
KI ergänzt Suche – sie ersetzt sie nicht vollständig.
Für Unternehmen bedeutet das:
Sichtbarkeit entsteht nicht mehr durch Tricks
Klarheit schlägt Lautstärke
Qualität schlägt Quantität
Websites, die:
verständlich erklären, was sie tun
echten Mehrwert liefern
strukturiert aufgebaut sind
werden weiterhin gefunden – egal ob über Google oder KI.
KI hat das Ziel, Informationen besser zugänglich zu machen.
Dafür braucht sie gute Inhalte.
Websites verschwinden nicht – sie werden gefiltert.
Und genau deshalb ist es heute wichtiger denn je, Inhalte so zu gestalten, dass sie verstanden werden.
Nicht für Algorithmen.
Sondern für Menschen – und damit auch für KI.
Im nächsten Artikel zeigen wir dir eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du deine Website so aufbaust, dass sie von Google und KI-Systemen gefunden wird – auch wenn du ganz am Anfang stehst.
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